1. Ermittlung des IST- Zustandes der Anlage mit vorhandener Regelung:     a) Auswertung vorhandener Trendbilder     b) Auswertung aller relevanten Daten aus der Leittechnik     c) Befragung des Fahrpersonals Vorgehensweise zur Optimierung einer Feuerleistungsregelung Optimierung von Müllverbrennungsanlagen Vorgehensweise 2. Vergleich IST-Zustand mit Zielvorgabe - daraus Erstellung eines Maßnahmenkatalogs:     a) Definition der Änderungen an der vorhanden Regelstruktur *)     b) Beschaffung und Einbindung zusätzlicher Meßsignale in die Regelstruktur     c) Erstellung eines modifizierten Regelschemas 3. Einbau der Modifikationen in die vorhandene Regelstruktur     (in der Regel vom Betriebspersonal)     4. Parametrierung aller Regelbausteine     a) Überprüfung der vorhandenen Einstellungen     b) angepaßte Grundeinstellung aller vorhandenen und neuen Bausteine     c) separater, leittechnischer Signaltest aller Einstellungen (”factory acceptance test”)      5. Testlauf mit neuen Parametern bei laufender Anlage     Anpassung der Parameter für unterbrechungsfreien Betrieb 7. Optimierungsphase bei laufender Anlage     *) z.B. * Lastbegrenzung * Einbindung eines Videosignals * Einbindung einer separaten Rauchgastemperaturmessung * O2-Minimalwert-Begrenzung * Einbindung von Druck- signalen unter den Rosten * Einbindung zusätzlicher Signale aus Tendenzen 6. Dokumentation     a) Funktionsbeschreibung     b) Handbuch     c) Personalschulung      Wirkung einer Optimierung an einem Beispiel Wird die Schwankungsbreite der Dampfbewegung vermindert kann der Dampf-SOLL-Wert - und somit auch die Leistungsfähigkeit der Anlage - erhöht werden.     Dipl-Ing.Dipl.-Wirtsch.Ing Heinz-Helmut Voje Optimierung von Feuerleistungsregelungen für Optimizing Firing Rate Controls for Müllverbrennungsanlagen  Waste Incineration Plants  Alternative: Einsatz von Fuzzy Modulen Alternativ können Fuzzy Module in eine Regelungsstruktur eingebaut werden. Die bekannten Vorteile eines Fuzzy-Modules wie  die sogenannte “Unschärfe”, die der menschlichen Intuition nahe kommt, sind nur dann nutzbar, wenn sie dem Kesselfahrer verfügbar gemacht werden können ! Auch Fuzzy Module müssen dem Verbrennungsprozess angepaßt werden. Eine “Selbstoptimierung” ist nicht möglich. Die Einbindung einer ergänzenden, d.h. zuschaltbaren PC-Fuzzy-Lösung hat sich als machbar erwiesen. Der Erfolg bei einer Entscheidung für eine Nutzung lediglich für einige Fuzzy-Module (sog. Hybrid-Lösung) hängt wesentlich von der Optimierungsmöglichkeit, d.h der einfachen Bedienbarkeit ab. Die Wahl für eine PC-Komplettlösung , wobei die vorhandene leittechnisch hinterlegte FLR umschaltbar umgangen wird, ist reizvoll und sollte ggf. ernsthaft geprüft werden.